Welche Öfen gibt es überhaupt?

Einzelraumfeuerungsanlagen

- Offene Kamine & Kamine mit Heizeinsatz

Offene Kamine haben einen zum Wohnraum hin offenen Feuerraum und sind wegen der nicht regelbaren Verbrennungsluft recht ineffizient und haben einen hohen Schadstoffausstoß.
Bei Kaminen mit Heineinsatz lässt sich die Luftzufuhr durch eine Glasscheibe/-tür einfacher regulieren.

- Raumheizer

Raumheizer besitzen einen Aschekasten zur einfachen Entfernung der anfallenden Asche sowie Klappen und Schieber um die Luftzufuhr zu regeln.

Es wird zwischen zwei Typen unterschieden:
Dauerbrandöfen und Zeitbrandfeuerstätten, welche sich duch die jeweilige Brenndauer, in der keine Brennstoffzugabe nötig ist, unterscheiden.
Zeitbrandfeuerstätten werden wegen des recht hohen Aufwandes zur Erhaltung des Feuers meist in der Übergangszeit genutzt.

Besitzt der Raumheizer eine große Tür mit Sichtscheibe, so spricht man von einem Kaminofen.

- Kachelöfen

Kachelöfen sind außen mit Ofenkacheln, Kachelsteinen oder sonstigem verkleidet.
Während der etwa einstündigen Abbrandphase wird der Ofen unter Volllast betrieben, um so die Verkleidung ausreichend zu erhitzen, wobei zwischen 80°C und 130° erreicht werden. Diese gespeicherte Energie wird dann im Verlauf mehrerer Stunden an die Raumluft abgegeben.
Eine Variation des Kachelofens ist der Warmluftkachelofen, welche über Luftkanäle die Raumluft erwärmt und sie dadurch schneller als ein herkömmlicher Kachelofen erwärmt.
Durch die kurze Abbrandphase und die Möglichkeit zur Aufrechterhaltung des Glutbettes ist der Kachelofen relativ emmissionsarm.

- Pelletöfen

Kamin-und Kacheköfen lassen sich anstatt durch herkömmliche Holzscheite auch mit Holzpellets (gepresste Säge-und Hobelspäne) befeuern.
Dies stellt die emmissionsärmste und komfortabelste Variante dar, da die Brennstoffzufuhr automatisch und abhänging von dem Leistungsbedarf geschieht.

Zentralheizungskessel

Im Gegensatz zu Einzelraumfeuerungsanlagen dienen Zentralheizungskessel zur Beheizung ganzer Häuser/wohnungen und der Trinkwassererwärmung.

- Handbeschickte Stückholzkessel

Durch Nutzung eines seitlichen Abbrennens, bei dem nur der Brennstoff über dem Glutbett erfasst wird. Dadurch läuft die Verbrennung sehr gleichmäßig ab, weshalb Sie nur in langen Abständen Holz nachlegen müssen.

- Automatisch befeuerte Holzkessel

Durch die automatische, dem Leistungsbedarf angepasste Brennstoffzufuhr werden sowohl beste Betriebsbedinungen als auch niedrigster Aufwand für den Betreiber geschaffen.
In größeren Anlagen werden öfters Holzhackschnitzel verwendet.